Das Seminar „Zum perfekten Bewerber in einer Woche – Effizientes

Suchmaschinenmarketing macht´s möglich“ ist eines von vielen Seminaren

zur Kompetenzentwicklung mit dem Ziel die Teilnehmer zum „Social Media

Recruiting Manager (m/w)“ weiterzubilden. Thorsten Piening, Gründer der

Online Marketing Agentur qualitytraffic, wird in seinem Vortrag auf das

Thema Suchmaschinenmarketing für die Personalakquise eingehen. Dabei

betrachtet er das Nutzerverhalten potenzieller Bewerber im Internet und die

Verwendungsmöglichkeiten von Google als Instrument zur Rekrutierung.

Zudem wird er die Projektteilnehmer auf die Anzeigenschaltung via Google

AdWords und Google Display Network aufmerksam machen sowie das

Thema „Targeting im Suchmaschinenmarketing – Zielen ohne Streuverluste“

aufgreifen.

„Suchmaschinenmarketing hat sich im klassischen Marketing bereits etabliert

und gewinnt speziell im Personalmarketing immer mehr an Bedeutung.“

sagt Prof. Dr. Manfred Leisenberg, Leiter des Modellprojekts Social Media

Recruiting OWL. Aktuell beteiligen sich sieben mittelständische Unternehmen

aus verschiedenen Branchen aktiv an dem Modellprojekt:

  • die IT-Beratung Consulting SPIRIT Solutions aus Bad Oeynhausen,
  • die Darmklinik Exter,
  • der Dämmstoffhersteller KAIMANN aus Hövelhof,
  • die Gütersloher Gärtnerei Lütkemeyer “Ihr Gärtner von Eden“,
  • die im August zum Projekt gestoßene Mettenmeier GmbH aus Paderborn,
  • der Reiseanbieter ruf und
  • das Mindene Alten- und Pflegeheim St. Michaelshaus.

Leider können wir nunmehr keine projektexternen Anmeldungen mehr berücksichtigen!

 

 

Über die Seminarreihe zum „Social Media Recruiting Manager (m/w)“

Die 18-monatige Seminarreihe zum „Social Media Recruiting Manager (m/w)“ wird von der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Bielefeld, insbesondere von Prof. Dr. Manfred Leisenberg, und dem Team des Social Media OWL e.V. inhaltlich aufbereitet. Neben der reinen Wissensvermittlung stehen der Austausch der Projektpartner sowie das Networking auf der Tagesordnung. Das Seminar ist offen für weitere Unternehmen, die sich für das Modellprojekt interessieren und ihre Personalsuche auf Social Media Kanäle erweitern wollen. Ein Einstieg in das Projekt ist zu jedem Zeitpunkt möglich. Weitere Informationen sind auf einer eigens für das Projekt eingerichteten Website zu finden.

Gerade noch rechtzeitig vor Weihnachten veröffentlichte Gabler Springer „Digitale Medien im Unternehmen – Perspektiven des betrieblichen Einsatzes von neuen Medien“. Da das schön editierte Büchlein nunmehr auch den Autoren vorliegt, steht einem Kurzreview nichts im Wege:

Zunächst: Nadine Soyez und Gerald Lembke haben als Herausgeber hervorragende Arbeit geleistet. Das Buch entstand in weniger, als einem Jahr. Für mich, als Autor, lief alles reibungslos ab. Kleine Verzögerungen auf  Verlagsseite stellten kein wirkliches Problem dar. Dafür vielen Dank!

Inhaltlich ist das Werk klar strukturiert: Der Einstieg geschieht über vier bemerkenswerte theoretische Beiträge aus dem medientheoretischen und unternehmerischen Umfeld. Besonders interessant sind die grundlegenden Aussagen von Bernd Wirtz et al. zu digitalen Geschäftsmodellen im Social Media Umfeld. Im zweiten Teil werden verschiedene Praxisbeispiele erörtert. Besonders hervorheben kann ich den Beitrag von Martin Gläser, der sich mit Projekt Governance für Medienprojekte beschäftigt. Die verschiedenen Vorgehensmodelle im Leistungssystem wurden auf hohem wissenschaftlichen Niveau ausführlich erörtert. Der letzte Teil fokussiert auf  notwendige Voraussetzungen für die Nutzung von Social Media im Enterprise 2.0. Die Beiträge von meinen Kollegen Kraus, Semle, Petry und Buhse sind allesamt hochinteressant und lesenswert. Die behandelten Themen reichen von Mitarbeitermotivation für vernetztes Arbeiten über Herausforderungen für Enterprise 2.0 bis hin zu Digital Leadership. Dank den Herausgebern, dass sie unseren bescheidenen Beitrag „Social media für mittelständische Unternehmen – Thesen und Handlungsempfehlungen“ an so prominenter Stelle eingeordnet haben.

Insgesamt ein Werk für die unternehmerische Praxis auf hohem wissenschaftlichem Niveau, welches ich ganz gewiss meinen Studenten empfehlen werde.

Das Buch hat eine eigene facebook-Seite.

 

 

 

Operation-Comeback: Guttenberg als Internetbeauftragter nun für Meinungsfreiheit im Netz
Guttenberg, Klappe die Zweite: ‚Vorerst gescheitert‘ steht der Freiherr zu Guttenberg nun erneut auf der medialen Bühne. Als Kommissar für die EU soll er als Internetbeauftragter tätig sein. Seine Aufgabe: Menschenrechtsaktivisten in autoritär geführten Staaten eine Plattform bieten, um sich ohne Zensur und Gefahr von Sanktionen zu äußern.
Vorgeschlagen hat ihn die neue EU-Kommisarin für Digitales Neelie Kroes. Neelie who? Auch Medieninsidern ist dieser Name vollkommen unbekannt. Das Argument der Unbekannten für die Qualifikation der Stelle Guttenbergs: Er hätte ‚zwei Ministerien geführt, die für dieses Thema relevant sind‘. Fraglich ob diese Schnittstellen für seine neue Position überhaupt relevant sind. Eine Bezahlung für die Stelle gibt es für Guttenbergs Beratertätigkeit nicht – Mitarbeiter fehlen.

Ein Friedensangebot an das World Wide Web? Schließlich deckten Internetaktivisten erst die Copy-and-Paste Affäre des gefallenen CSU-Ministers auf; jetzt setzt er sich gerade für die Meinungsfreiheit im Internet ein. Ein Paradoxon! Von der Macht des Internets geschlagen will Karl-Theodor diese nun weiter ausbauen. Wenn Feinde zu Freunden werden?!

Die Publizistin Gertrud Höhler sieht das anders. ‚Guttenberg hat immer nur Auswege gesucht, um herum zu kommen, zu sagen: Ich bin ein Blender.‘ Die Tätigkeit in der EU-Kommission ist laut Höhler nur eine weitere Möglichkeit, um möglichst positiv im Fokus der Öffentlichkeit zu bleiben. ‚Er nimmt jeden Job an – egal ob der stimmt oder nicht.‘ Ungewiss ist, ob jemand zuvor dieses Amt bekleidet hat. Google hat darauf keine Antwort. Man munkelt: Hinter der Aktion stecken kluge Köpfe, die den Freiherr so wieder zurück in die Politik schleusen wollen. Ein skurriler Versuch, durch die Tür aus der er auf Grund seiner Copy-and-Paste Aktivitäten rausgeworfen wurde, wieder in das politische Leben einzutreten. Ob’s klappt hängt von seinem neuen Ghostwriter ab. Höchst gehandelte Anwärterin: Die EU-Kommisarin Neelie Kroes…

Unter  diesem Titel geht Martin Beyer in der  aktuellen Computerwoche  dem gegenwärtigen Stand bei der Implementierung von Social Media aka Web 2.0 in einigen deutschen Unternehmen nach. Eine kritische Analyse – auf der Grundlage der Ergebnisse eines Social-CRM- Roundtable der Computerwoche.

„Social CRM ist für die meisten Unternehmen bis dato noch Neuland. Oft experimentieren einzelnen Abteilungen wie das Marketing oder der Service mit FacebookTwitter und Co. Auch ist den Verantwortlichen klar, dass sie sich mit dem Thema beschäftigen müssen. Doch von einer geplanten Strategie, wie sich das gesamte Unternehmen im Social Web positionieren soll, kann in den meisten Fällen keine Rede sein.“ schreibt Beyer.

In diesem Zusammenhang  öffnet die CW einen „Wettbewerb um die 3 besten Social CRM Projekte, Einsendeschluss ist der 30.6.11. Die eingesandten Projekte werden von von einer dreiköpfigen wissenschaftlichen Jury  bewertet. Prof. Manfred Leisenberg ist Mitglied dieser Jury.  Die besten Lösungen werden mit wertvollen Preisen ausgezeichnet.

Hier können Sie Sich bewerben: http://www.computerwoche.de/software/crm/2368131/

 

 

 

 

 

 

Kunden erzeugen in Web 2.0- Anwendungen Feedback als „Customer Created Content“. Das gilt nicht nur für soziale Netze, sondern z.B. auch für Weblogs, Foto- oder Videoportale, die sich daher ebenfalls zur effizienten Informationsgewinnung für die Markt- und Wettbewerbsanalyse eignen. Corporate Blogs beispielsweise lassen sich zweckmäßig einsetzen, um Produkte oder Dienstleistungen noch vor ihrer Markteinführung zu prüfen oder eine Übersicht adäquater Kundenmeinungen zu ermitteln.
Auch Videoportale, wie YouTube, bieten vielfältige Möglichkeiten: Infotainment kann gezielt platziert werden um Nutzerreaktionen zu provozieren, die von speziellen Analysewerkzeugen automatisiert verfolgt werden können. Zudem werden häufig kritische Filmbeiträge eingestellt, die darauf hinweisen, wie Produkte einschätzt oder welche zusätzlichen Eigenschaften erwartet werden. So können Kundenwünsche und –anregungen zielgruppengenau ermittelt werden. Die effektive Einbindung des Kunden in Produktentwicklung und Marketing wird dadurch möglich.
Ähnliche Möglichkeiten bieten Foto- Communities, wenn Kunden dort ihre Erfahrungen mit Produkten bildlich dokumentieren.
Kommt es darauf an, einzelne Marksegmente zu untersuchen, bieten sich spezialisierte Netzwerke an: So lassen sich z.B. über das Musikportal Last.fm Interessenprofile sowie genre- und lifestylespezifische Hitlisten ermitteln, deren Kenntnis nicht nur für die Vermarktung von Musik Bedeutung hat.

Immer häufiger nutzen Unternehmen soziale Netzwerke und andere WEB2.0- Anwendungen als Verkaufs- und Marktforschungsinstrument. Nicht allein die Bielefelder SYNAXON AG versucht wertvolle Marktinformationen und Produktanregungen zu erhalten, indem sie auf dem Portal pcspezialist.de/ Fragen der digitalen Welt mit potentiellen Kunden diskutiert. Das dahinter liegende Social Network ermöglicht es, Expertenwissen zu erfassen und ganz nebenbei erhält das Unternehmen im Dialog mit den Kunden wertvolle Informationen über deren Wünsche und Anforderungen.

Aus dieser Entwicklung ergeben sich vielfältige Chancen, mit dem Verbraucher direkt ins Gespräch zu kommen. Es kommt für Marktforscher darauf an, diese Möglichkeit, authentische Informationen kostengünstig und direkt zu beschaffen, effizient auszunutzen. Nach deren Analyse können Rückschlüsse auf Reputation von Produkten, das Außenbild des Unternehmens und die Positionierung des Wettbewerbs gezogen werden.