Ein umfangreicher Einstieg in die Materie „Suchmaschine“ mit dem Schwerpunkt der Personalsuche.

Thorsten Piening beschreibt in seinem Kapitel des Buches „Social Media Recruiting“ sehr anschaulich die Auswirkungen der Suchmaschine „Google“ für den heutigen Personalmarkt.

Wurde früher noch in Zeitungen nach Stellenauschreibungen gesucht, so sucht der potentielle Bewerber heute im Internet. Mit anschaulichen Grafiken und Screenshots verdeutlicht Piening die Vormarktstellung des Suchmaschinenkonzerns „Google“, das Nutzerverhalten während der aktiven Suche und die anschließenden Verwendung der Suchergebnisse.

Es folgen konkrete Handlungsanweisungen und Herangehensweisen mit praxisnahen Tipps zur Optimierung der eigenen Suchmaschineneinträge. Hierbei werden die Themen Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenwerbung (SEA), die sich im Bereich des Suchmaschinenmarketing einordnen lassen, konkret beleuchtet und voneinander abgegrenzt.

Als wichtige Maßnahme, für die erfolgreiche Umwandlung von potentiellen Arbeitnehmern zu festen Mitarbeitern nennt Piening das Retargeting. Hierbei bezieht er sich auf die Ausweitung der Suchmaschinenmaßnahmen auf das gesamte Google Display Netzwerk, das Werbung auch auf themenverwandten Seiten anzeigt.

Interessant beim Retargeting, also der immer wieder erneuten Ansprache der Seitenbesucher, ist das diese Werbeeinblendungen auch noch nach einer Absage des jeweiligen Unternehmens gegenüber dem Bewerber angezeigt werden. Denn dem Google-Display-Netzwerk fehlt in dieser Hinsicht die menschliche Komponente. In diesem Fall könnten gewissen Reaktanzen beim Bewerber gegenüber dem werbenden Unternehmen auftreten, da er weiterhin Stellenangebote bekommt, für die er schon abgelehnt wurde.

Zum Ende seines Abschnitts hebt Piening die überdurchschnittlich hohe Auswertbarkeit der Ergebnisse hervor, die bei dieser Werbemaßnahme entstehen und seiner Meinung nach, zu einer gesteigerten Kosteneffizienz führen.

Als praxisnahe Empfehlung ist dieses Kapitel für alle Führungskräfte „Nice-to-know“, da sie ohnehin nicht die Zeit haben werden eine eigene Kampagne zu erstellen und zu pflegen. Im Endeffekt macht Herr Piening Werbung für die vielen Suchmaschinenoptimerer und -marketer die für Unternehmen extern gebucht werden können.

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