Das Internet und Enterprise 2.0 verändern die Art, wie Mitarbeiter in den Unternehmen miteinander kommunizieren und wie wir arbeiten. in einem Video-Interview für T- Systems äusserte sich Prof. Leisenberg jüngst zu dieser Problematik:
Prof. Leisenberg im Telekom- Interview

(Zum Start des Videos Bild einfach anklicken.)

Hierzu schreiben T-Systems auf ihrem Portal:

„Entscheider in der Wirtschaft müssen in Grundzügen verstanden haben, wie das Netz funktioniert“, erklärt der überzeugte Blogger, Facebook- und Wiki-Nutzer Manfred Leisenberg. Mangelnde Offenheit für Collaboration der neuen Generation entwickle sich immer stärker zu einem Ausschlusskriterium. Der Wirtschaftsinformatiker nennt diese „aussterbende Spezies“ scherzhaft „Mail-Ausdrucker.“
Lohnende Investitionen
Der Druck auf die Wirtschaft steige mit der Verbreitung des Web 2.0. Unternehmen müssten Enterprise 2.0-Tools zum Vorteil ihrer Kunden und zur Verbesserung ihrer internen Prozesse nutzen. So lasse sich mit Wikis und Weblogs Wissen in Projekten permanent austauschen. „Noch immer fragen mich Manager, ob sie sich in Enterprise 2.0 engagieren sollen, ob sich denn die Investitionen lohnen“, wundert sich Professor Leisenberg. „Das Web 2.0 ignoriert Unternehmen, Produkte, Dienstleistungen und Personen nicht. Daher gilt es zu handeln.“
Wissen setzt sich durch
Neue Formen der Zusammenarbeit eröffnen Unternehmen laut Leisenberg enorme Potenziale. „Sie schaffen das bisherige Machtinstrument von Führungskräften ab, das Wissen über Unternehmensprozesse auf wenige Personen zu bündeln. Stattdessen verlagern sie die betriebliche Entscheidungshoheit ins Netzwerk“, weiß der Social-Media-Befürworter und spricht von Unternehmen, die von Leistungsträgern geführt werden und in denen sich nur noch die Mitarbeiter mit dem besten Fachwissen durchsetzen werden. Bedeutet dies das Ende klassischer Hierarchien oder gar das Chaos? „Nein“, beschwichtigt der Autor des Kursbuchs für Führungskräfte ‚Web 2.0 im Unternehmen’: „Es gibt einige Geschäftsprozesse, wo es ohne hierarchische Strukturen nicht geht. Aber gerade für die Kreativität und Innovation in den Unternehmen eröffnet Collaboration 2.0 ganz neue Möglichkeiten.“

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