Facebook bietet Unternehmen effektive Möglichkeiten im sozialen Netz mit der relevanten Zielgruppe in Kontakt zu treten. Es gibt sowohl die Möglichkeit eine Bild-Text-Anzeige zu schalten, als auch eine eigene Fanpage anzulegen.

 

Bild-Text-Anzeigen werden in Facebook am rechten Seitenrand platziert. Jede Werbeanzeige besteht aus einem Titel mit 25 Zeichen und einem Text mit 135 Zeichen. Die Auswahl eines passenden Bildes mit maximal 110 x 80 Pixeln erweitert die Anzeige durch einen „Eye-Catcher“. Die Anzeige kann zielgruppengerichtet geschaltet werden. Es ist auch möglich, unterschiedliche Anzeigen für verschiedene Zielgruppen zu erstellen. Die Zielgruppe lässt sich nach den Parametern Land, Alter, Geburtstag, Geschlecht, Ausbildung & Arbeit, Sprachen, Beziehungsstatus und Schlüsselwörter einschränken.

Die Anzeige kann sowohl auf eine Fanpage oder Landingpage innerhalb von Facebook verlinken, als auch eine externe Website als Ziel-URL besitzen. Äußerlich unterscheiden sich die Anzeigen durch den „Gefällt mir“-Button und die Anzeige der Ziel-Domain über dem Anzeigenbild. Die beiden Werbeformen verfolgen unterschiedliche Strategien: Bei der Anzeige, die auf eine externe Seite verlinkt geht es in der Regel eher um Verkäufe. Die Facebook-interne Anzeige wird hingegen zur Steigerung der Markenbekanntheit, Kundenbindung und Kundenkommunikation eingesetzt. Bei der Preisgestaltung besteht für Werbetreibende die Möglichkeit, einen Preis pro Klick auf die Anzeige oder einen Preis für 1000 Impressionen zu wählen.

Neben Werbung für die eigene Webseite kann man auch sogenannte Facebook-Fanseiten erstellen und bewerben. Es existieren vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. Man hat die Möglichkeit Promotion Seiten für ein Produkt zu erstellen oder Brandmarketing für ein Unternehmen zu betreiben. Bei solchen Fanpages können die Nutzer sich als “Fan” hinzufügen und erhalten Nachrichten der Seite in ihrem Newsfeed. Facebook-Fanseiten werden von Suchmaschinen gefunden und teilweise sehr hoch bewertet.

 

Autoren: Pia Stelbrink und Larissa Velte (Master-Studenten; New Media Management)

Facebook wird im B2B Bereich immer bedeutender. Ein Grund warum Firmen immer öfter auch eine Unternehmenspage besitzen, ist das Facebook die beiden B2B Plattformen Xing und LinkedIn schon überholt hat. Wenn man sich einzelne Seiten anschaut, gibt es oft große Unterschiede hinsichtlich der Professionalität und Stil der Seiten. Die größte Herausforderung im B2B Bereich ist es herauszufinden wo sich die Zielgruppe befindet und wie diese richtig angesprochen werden kann.

Die Recherche spielt dabei am Anfang eine sehr wichtige Rolle. Sicherlich ist Facebook in erster Linie eine Plattform um private Informationen auszutauschen. Doch auch Entscheider und Professionals sind dort aktiv. Finden diese Personen zum Beispiel am Wochenende ein interessantes Unternehmen und geben das weiter, sind auch B2B Seiten auf Facebook eine gute Möglichkeit die Reichweite zu erweitern. Unerlässlich um die Zielgruppe an ein Unternehmen zu binden sind interessante Inhalte, die Diskussion und der Dialog. Dies ist allerdings nur möglich, wenn die Fachabteilungen selbst Inhalte einstellen, diese beobachten und auf Kommentare reagieren.

Weitere Tipps für die erfolgreiche Umsetzung einer B2B Fanpage, ist die Macht der Bilder und die Emotionalisierung. Binden Sie die Besucher durch Referenzberichte und Anwendervideos an sich.

Für die Neukundenakquise ist Facebook sicherlich nicht das geeignetste Tool. Mit den Facebook Ads könnte man jedoch durch gezielt Anzeigenschaltung weitere Fans hinzugewinnen.

Für den Bereich Karriere und die Suche geeigneter Mitarbeiter ist Facebook ein gutes Tool. Dies wird meist durch Jobausschreibungen und Imagebeiträgen von Firmen umgesetzt.

Autor: Natalie Engelhardt ( Masterstudentin New Media Management)

Viele Unternehmen sind bereits auf Facebook, wenige realisieren aber, dass Facebook nicht Erweiterung der eigenen Firmenhompage bedeutet. Es geht um Interaktionen mit der Zielgruppe, und die will mit einem Blick Benefits sehen. Kein Besucher sieht den Benefit einer Fanpage in einer angezeigten Pinnwand mit Diskussionen und Kommentaren. Eine Landing Page muss den Großteil der Fans generieren. Facebook User klicken gerne „gefällt mir“, WENN eine Seite auch geällt. Mit einfachen Mitteln lassen sich ansprechende Landing Pages gestalten; um den Hauptzweck einer Landing Page zu erfüllen:“gefällt mir“-Klicks!

  1. Die Startseite einer Fanpage muss eine Landing Page sein, die den Besucher anspricht und zum Fan rekrutiert.
  2. Invisible Content privilegiert den Fan. Fans sehen weitere Inhalte/Benefits, die Nicht/Non-Fans verborgen bleiben. Hiermit sollen sie zum Fan-werden gelockt werden. Die Bewerbung des Benefits (Inhalte, Gewinnspielen,etc.) erhöht die Wahrscheinlichkeit, neue Fans zu gewinnen.
  3. Weniger ist mehr: Die Landingpage sollte sich auf das Nötigste beschränken. Sinnlose Aufzählungen vielfacher Benefits holen niemanden mehr hinter dem Schreibtisch hervor. Clevere, prägnante, kurze, humorvolle Aufforderungen Fan zu werden, bringen mehr, als typische Werbenachrichten. Eine simple browserkompatible Grafik reicht, um Akzente zu setzen. Nutzer wollen nicht scrollen und auch auf mobilen Geräten alles auf einen Blick erkennen. Eine dirkete Ansprache ist der Facebook User gewöhnt, daher sollte man förmlich formulierte Aufforderungen, die sich stark nach Marketingsprache anhören unbedingt vermeiden.

Bastian Pott & Christina Meyer, Studenten des Masterstudiengangs „New Media Management“, FHM Bielefeld.