Mario Unger und ich haben in der COMPUTERWOCHE einen Beitrag zum Twitter- Thema, insbesondere auf Unternehmen bezogen, veröffentlicht.

Der Artikel wertet die sehr interessanten Forschungsergebnisse einer Feldstudie von Mario Unger aus. Die Studie bezieht sich hauptsächlich auf den Einsatz von Twitter in mittelständischen Unternehmen rund um Gütersloh.

Angesichts der im Artikel skizzierten Chancen und Risiken führt für die meisten Unternehmen kein Weg mehr an Twitter vorbei. Der Dienst ist als Lieferant kostenloser und authentischer Informationen für Marketing, Wettbewerb und Reputation nicht mehr wegzudenken. Unterscheiden lässt sich eventuell noch nach den jeweiligen Branchen.
Unternehmen, die Konsumgüter herstellen, sollten in jedem Fall twittern. Wer Investitionsgüter produziert, muss es nicht unbedingt tun, da sich hier die Kunden auch auf anderen Wegen gut erreichen lassen. Auch alteingesessene Unternehmen sind vielleicht bereits so gut vernetzt, dass sie auf Twitter verzichten können. Bei Dienstleistungsunternehmen ist Fingerspitzengefühl gefragt.
Wir freuen uns auf Diskussionen auf unserem Blog.

„Gerade im Unternehmen nehmen sie eine wichtige Rolle in der Zusammenarbeit ein: Mitarbeiter können sich optimal vernetzen und Wissen unkompliziert austauschen. Innovative Web 2.0-Anwendungen fördern bei Cisco beispielsweise eine Unternehmenskultur, die darauf abzielt, Wissen und Erfolge zu teilen. Individuell angepasste Wiki- und Blog-Plattformen bieten den dafür notwendigen Freiraum und setzen die Kreativität von Menschen in Social Business Networks frei.

Wegschauen hilft nicht

„Firmen können das Web 2.0 ignorieren, aber das Web 2.0 ignoriert die Unternehmen noch lange nicht“, sagt Prof. Dr. Manfred Leisenberg. „Bevor ein Unternehmen jedoch darüber nachdenkt, Web 2.0 für sich zu nutzen, muss untersucht werden, ob das Unternehmen überhaupt für Social Media Applikationen bereit ist. Das ist vor allem eine Frage der Unternehmenskultur.“

Warum ist Social Media für Unternehmen heute so wichtig? Welche Grundsätze müssen in die Unternehmensrichtlinien einfließen? Und welche Lösungen bieten sich für Unternehmen an? Diese und weiter Aspekte diskutieren Prof. Dr. Manfred Leisenberg, Professor für Wirtschaftsinformatik an der privaten Fachhochschule des Mittelstands in Bielefeld und Autor des Ratgebers „Web 2.0 im Unternehmen“, und Ernst Engelmann, Business Development Manager Collaboration bei Cisco, im aktuellen Cisco IT Podcast gemeinsam mit dem Moderator Wolfgang Rudolph.“

Dieser Text erschien bei Telekom-presse.at