Heute starten wir ein Gewinnspiel: Ab sofort werden alle Interessierten dazu aufgefordert, bei Twitter den folgenden Tweet zu versenden bzw. einfach zu retweeten:

Ich möchte das neue Buch „WEB 2.0 im Unternehmen“ gewinnen! http://bit.ly/acwLkf #Gewinnspiel #w2u #e20

Unter allen Teilnehmern werden 3 Bücher verlost: Eine gebundene Fassung sowie 2 E-Books aus dem iBooks-Store!

Es lohnt sich also, kräftig mitzumachen! Ende der Aktion ist der 11.08.2010 um 15.00 Uhr! Die Gewinner werden danach über das Blog bekannt gegeben. Die Ziehung wird per Video aufgezeichnet und später an dieser Stelle zur Verfügung gestellt.

Wir wünschen allen Teilnehmern viel Spaß und Erfolg!

Vor wenigen Tagen wurde Frank Roebers von Ulrike Reinhard dazu interviewt, inwiefern die Einführung neuer Strategien und Werkzeuge des Enterprise 2.0 bei der SYNAXON AG zur maßgeblichen Steigerung des Erfolgs und der Eigendynamik innerhalb des Unternehmens beiträgt.

In einem halbstündigen Videobeitrag gibt Frank Roebers ausführliche Antworten und interessante Impulse:

Selbst wenn es noch nicht viele sind, so gibt es auch in der „Medienstadt“ Gütersloh Unternehmen, die Twitter erfolgreich einsetzen. Ein gutes Beispiel ist das Holiday Inn Express Hotel, das bereits in der Bauphase mit Twitter begonnen hat. So gab es schon Zimmerreservierungen bevor das Hotel fertig gebaut war. Gleichzeitig bewarben sich Lieferanten und Mitarbeiter über Twitter, sodass Hoteldirektor Gerd Ambrust keine einzige Zeitungsanzeige schalten musste. Inzwischen nutzt das Hotel Twitter, um Nischen ausfindig zu machen und zu besetzen, um mehr Hotelgäste ins Haus zu lotsen.

Auch die Medienfabrik twittert. Der Corporate Publisher will damit einerseits selbst Erfahrungen sammeln, andererseits diese auch an potentielle Kunden weitergeben, die Web 2.0 Anwendungen wie Twitter als immer wichtiger erachten. Neu ist ein Social Media Manager, der wie eine Art Redaktionssystem funktioniert und gegen eine Lizenzgebühr nutzbar ist. So können Unternehmen alle Mitarbeiter twittern lassen und behalten gleichzeitig die Kontrolle darüber, welche Kurznachrichten das Haus über den offiziellen Kanal verlassen.

Twitter hat sich vor allem bei Journalisten einen Namen gemacht. Freischaffende Kollegen, wie Alexander Franz Köllner aus Gütersloh können hier sich und ihre Arbeit präsentieren und sich so wirkungsvoll ins Gedächtnis rufen. So entstehen neue Aufträge. Aber auch fest angestellte Redakteure, wie beispielsweise die von Radio Gütersloh nutzen Twitter wegen der neuen Recherchemöglichkeiten immer intensiver. So plaudern Politiker schon mal Details aus Fraktionssitzungen aus oder Augenzeugen stellen ihre Erlebnisse vor. All das verschafft Journalisten einen kostenlosen und doch unbezahlbaren Informationsvorsprung.

Screenshot des Shops "COMPUTERWOCHE Buchedition"

Screenshot des Shops "COMPUTERWOCHE Buchedition"

Das große Interesse an unserem Buch hat uns sehr gefreut.  Die vielen Bestellung haben dazu geführt, dass die ausgelieferten Exemplare schnell ausverkauft waren und dass am Wochenende das Buch bei Amazon nur noch mit Wartezeiten verfügbar war.

Vom Verlag wurde uns bereits zugesichert, dass kurzfristig nachgeliefert wird,  damit alle Bestellungen schnell beliefert werden können.

Für Ungeduldige gibt es eine gute Nachricht: Im Abo-Shop der Computerwoche kann man auch bestellen. Die Lieferzeiten betragen im Moment ZWEI TAGE.

Hier die Adresse: http://www.computerwoche.de/web2.0

Unter „COMPUTERWOCHE Buchedition“  finden Sie  die Bestellmöglichkeit für unser Buch.

Screenshot von socialtext.net

Screenshot von socialtext.net

Bücher schreibt man nicht mehr im stillen Kämmerlein! Schon gar nicht, wenn zwei Autoren den Text gemeinsam verfassen und zusätzlich mehrere Studenten zuarbeiten. Neben Face-to-Face-Meetings, die natürlich immer viel Spaß gebracht haben, benötigten wir ein Web-basiertes Groupware- Tool, also eine geeignete Anwendung der rechnerbasierten Gruppenarbeit, um die Inhalte des Buches zusammenzubringen, zu überarbeiten und miteinander in Verbindung zu bleiben. Denn, zwar arbeiten wir beide in Bielefeld und das gar nicht so weit voneinander entfernt. Doch war die Zeit  für Meetings immer knapp. Daher brauchten wir technische Unterstützung.

Wir versuchten es zunächst mit Google Docs. Die Anwendung unterstützt Zusammenarbeit recht gut. Doch als die Dokumente größer wurden, schien das System nicht mehr zuverlässig zu arbeiten. Unnötig zu sagen, dass die Formatierungsmöglichkeiten nicht ausreichten.

Über fast die ganze Dauer des Schreibens hinweg setzten wir schließlich ein Wiki- System ein: Socialtext. Socialtext unterstützte die Gruppenarbeit, auch für ein Team mit mehr als zwei Personen hervorragend.  Allerdings war auch hier die Grösse der Texte ein Problem. Daher entschieden wir, für jedes einzelne Kapitel einen Wiki- Eintrag anzulegen.  Socialtext hat einen rudimentären Editor und unterstützt die Nachverfolgung von Änderungen sehr effizient.  Allerdings war das Zusammenfügen von Dokumenten und auch das druckreife Formatieren nicht einfach.

Daher gingen wir kurz vor der Fertigstellung des Buches wieder zu WORD in der aktuellen Variante zurück um das finale Dokument zu erstellen. Sehr gut hat uns an der aktuellen WORD- Version die automatische Erstellung des Inhalts- und des Quellenverzeichnisses gefallen. Allerdings: Versionskontrolle bei Zusammenarbeit bleibt schwierig. Zudem müssen die Dokumente per Email ausgetauscht werden.

An Ende ist ein 300- seitiges Werk herausgekommen, von dem wir hoffen, dass es den Lesern auch bezüglich der typografischen Gestaltung gefällt.