Die Achtundsechziger Generation wird immer noch für viele Missstände in der bundesdeutschen Gesellschaft verantwortlich gemacht – für die Zerstreuung der Jugend, die Freizügigkeit, Probleme in den bürgerlichen Kleinfamilien und so weiter.

Doch die aufständigen Studenten können auch als Wegbereiter positiver Entwicklungen gesehen werden, zum Beispiel als Türöffner für das Web 2.0.

Wird die Forderung nach Transparenz, Hierarchiefreiheit und Selbstorganisation heute im neuen Netz in die Tat umgesetzt? Dieser Frage wird im Buch nachgegangen und die Prinzipien der Social Software mit den Leitgedanken der 68er Generation verglichen. Das Ergebnis dieser Untersuchung, an der auch ich im Rahmen einer Forschungsarbeit beteiligt war, bringt interessante Zusammenhänge zu Tage.

So lassen sich die Wege der Open-Source-Bewegung bis in die sechziger Jahre zurück verfolgen, auch Protagonisten des Web 2.0 sind nicht frei von „68er Jugendsünden“ und andere Ereignisse lassen auf eine enge Verbindung dieser beiden gesellschaftlichen Phänomene schließen.

Doch warum ist dieses wichtig für den Einsatz von Web 2.0 im Unternehmen? Sind die Entscheider von heute nicht den „langen Marsch durch die Institutionen“ angetreten und sitzen heute am längeren Hebel?

Fragen über Fragen – Antworten gibt es im Buch!

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