Die Achtundsechziger Generation wird immer noch für viele Missstände in der bundesdeutschen Gesellschaft verantwortlich gemacht – für die Zerstreuung der Jugend, die Freizügigkeit, Probleme in den bürgerlichen Kleinfamilien und so weiter.

Doch die aufständigen Studenten können auch als Wegbereiter positiver Entwicklungen gesehen werden, zum Beispiel als Türöffner für das Web 2.0.

Wird die Forderung nach Transparenz, Hierarchiefreiheit und Selbstorganisation heute im neuen Netz in die Tat umgesetzt? Dieser Frage wird im Buch nachgegangen und die Prinzipien der Social Software mit den Leitgedanken der 68er Generation verglichen. Das Ergebnis dieser Untersuchung, an der auch ich im Rahmen einer Forschungsarbeit beteiligt war, bringt interessante Zusammenhänge zu Tage.

So lassen sich die Wege der Open-Source-Bewegung bis in die sechziger Jahre zurück verfolgen, auch Protagonisten des Web 2.0 sind nicht frei von „68er Jugendsünden“ und andere Ereignisse lassen auf eine enge Verbindung dieser beiden gesellschaftlichen Phänomene schließen.

Doch warum ist dieses wichtig für den Einsatz von Web 2.0 im Unternehmen? Sind die Entscheider von heute nicht den „langen Marsch durch die Institutionen“ angetreten und sitzen heute am längeren Hebel?

Fragen über Fragen – Antworten gibt es im Buch!

Wer schon allein auf der Grundlage des Inhaltsverzeichnisses und der ersten bei Amazon gezeigten Seiten einen Kommentar auf einem der drei oben genannten Portale hinterlässt, hat die Möglichkeit, etwas ganz Besonderes zu gewinnen: Der jeweils erste Kommentator bekommt eine Schallplatte nach freier Wahl aus der umfangreichen Sammlung von Prof. Leisenberg geschenkt! Einzige Voraussetzung: Der Kommentar muss den Inhalt des Buches betreffen.

Alle anderen Kommentare nehmen bis zum Erscheinen des Buches an einer Verlosung teil. Zu gewinnen gibt es ein signiertes Buch. Falls der Gewinner das Buch bereits erstanden hat, wird ihm der volle Preis zurückerstattet.

Wenn das nichts ist… Wir freuen uns auf die ersten Beiträge!

Endlich ist es soweit: Nach fast zweijähriger Arbeit steht unser Buch „WEB 2.0 im Unternehmen: Theorie & Praxis – Ein Kursbuch für Führungskräfte“ kurz vor der Veröffentlichung. Es ist ab sofort bei Amazon, Hugendubel, buecher.de und bol.de vorbestellbar. In etwa zehn Tagen wird dann die Auslieferung in den Handel und an diejenigen, die vorbestellt haben, erfolgen – das hat uns der Verlag versprochen.

Wir freuen uns natürlich über jede Vorbestellung entweder bei…

Sofort nach dem Erscheinen des Buches diskutieren wir mit unseren Lesern hier im Blog alle aufgetretenen fachlichen Fragen. Steigen Sie doch auch recht bald in die Diskussion mit ein…

In den letzten fünf Jahren entstanden vielfältige Web 2.0-Plattformen, auf denen Millionen Menschen zu Produzenten von Texten, Bildern oder Filmen wurden. Im Buch können und wollen wir kein vollständiges Bild der Web-2.0-Szene zeichnen – dazu gibt es einfach zu viele interessante Ideen und Projekte. Wir betrachten in „Web 2.0 im Unternehmen“  lediglich die einflussreichsten Beispiele aus dem Feld des Mitmach-Web. Wir untersuchen die Anwendungen, die gerade dabei sind, alte Geschäftsmodelle zu knacken oder völlig neue zu definieren oder aber besonders gut geeignet sind, die wichtigsten Mechanismen dieser neuen Welt zu beschreiben. Dabei hat die Darstellung im Buch vor allem das Ziel, die so genannten Web-2.0-Anwendungen bezüglich ihrer Nutzbarkeit im Unternehmen zu untersuchen.

Wir zeigen die meist einfach einzusetzenden Anwendungen, wie Wikis, Weblogs oder soziale Netze und bezeichnen diese Gattung als „Social Software“. Manche der zu dieser Gattung gehörenden Anwendungen sind schon etwas älter und in der Gemeinschaft der Internet-Nutzer bereits etabliert, andere aber erst seit kurzer Zeit als so genannte Beta-Versionen im Netz verfügbar. Im Buch werden die wichtigsten Programme und Dienste etwas genauer betrachtet. Dabei bliebe die technischen Gesichtspunkte ganz bewusst im Hintergrund. Vielmehr wollten wir die einfache Handhabbarkeit der Werkzeuge und den mit ihnen im Unternehmen zu erzielenden Effekt für den Praktiker beschreiben.

Die typischen Web- 2.0–Anwendungen wie Weblogs, Wikis oder soziale Netze zählen wir zur Kategorie der Social Software. Wir meinen, sie haben die folgenden gemeinsamen Eigenschaften:

  • Sie dienen der Gestaltung von Beziehungen zwischen  Individuen und Gruppen,
  • sie unterstützen die One-to-many-Kommunikation,
  • sie basieren auf Selbstorganisation und Selbstregulierung,
  • sie erzeugen über Social Feedback digitale Reputation,
  • sie unterstützen Mashups,
  • sie ermöglichen Transparenz.

Im Buch werden diese Werkzeuge – Blogs, Microblogs, Tagging, Feeds, Podcasts, Soziale Netze – einzeln mit Blick auf die Anwendung in Unternehmen und Management anhand von Beispielen analysiert und beschrieben.  Die Beschreibungen sind so angelegt, dass sie sowohl dem Unerfahrenen sofort nutzbare Hilfe beim Einsatz geben als auch dem Fortgeschrittenen interessante, neue Einblicke vermitteln.

Schon zeitig vor dem geplanten Erscheinungstermin unseres Buches – COMPUTERWOCHE sagt in der zweiten Juliwoche – möchten wir unseren zukünftigen Lesern einen Überblick über die inhaltlichen Schwerpunkte geben. Was erwartet Sie?

Wir wollen mit diesem Buch aufzeigen, welche Auswirkungen das Netz auf Unternehmen hat oder haben kann. Wir gehen der Geschichte dieser Entwicklung nach. Zunächst sehen wir uns die Wurzeln in der offenen Softwareentwicklung an. Später wagen wir einen noch größeren Bogen und zeigen auf, wie sich das heutige Netz sogar als später Sieg der revolutionären 68er Bewegung beschreiben lässt.  Wir stellen die wichtigsten Werkzeuge des heutigen Netzes ausführlich und praxisbezogen dar und zeigen, was man damit alles bewirken kann.  Dabei haben wir die Sicht des Praktikers mit der des Wissenschaftlers verbunden. Viele Themen sind sicher Zündstoff für kontroverse Diskussionen. Zudem gehen wir ausführlich auf typische Fragen beim Einsatz von Web 2.0 ein.

Hier einige ausgewählte Beispiele von Fragen, die wir im Buch behandeln: Wie optimiere ich den Unternehmensauftritt im sozialen Netz, um bei höchster Reichweite meine eigene Kommunikationsstrategie umzusetzen? Wie kann ich Web 2.0 für das Marketing einsetzen. Lässt sich die Wettbewerbsanalyse mit den Werkzeugen des Web 2.0 effektiv gestalten. Wie setze ich ein Social Media Monitoring auf.  Oder – was ist zu tun, um die digitale Reputation von Unternehmen oder Privatpersonen mit Hilfe von Web 2.0 aufzubauen und zu schützen?  Welche Auswirkungen haben Web 2.0 und Enterprise 2.0 auf die Unternehmenskultur? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um die sozialen Werkzeuge im Unternehmen einzusetzen?

Großen Raum nimmt dabei die Darstellung von instruktiven Unternehmensbeispielen ein. Ausführlich analysieren und erläutern wir die Erfahrungen, welche drei mittelständische Unternehmen beim Einsatz von sozialer Software gemacht haben: die SYNAXON AG in Bielefeld, die Gütersloher WESTAFLEX GmbH und die FROSTA AG. Gerade auf diesen Teil darf der Leser sehr gespannt sein, da er ermöglicht abzuschätzen, welche Erfolge und Schwierigkeiten beim Einsatz der Web 2.0- Werkzeuge im eigenen Unternehmen zu erwarten sind.

In diesem Blog werden wir in den kommenden Wochen einzelne Themen des Buches  herausgreifen und unsere fachliche Sicht darlegen.

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